Fußball - Mein Leben!

Private Seite eines Fußball-Anhängers

Das Runde muss ins Eckige! Das ist das Ziel eines jeden Fußballspiels. Und die Action dazwischen macht die Spannung und das Kribbeln auf der Zuschauertribüne aus. Auf dem Bolzplatz oder bei einer Weltmeisterschaft – die Faszination ist für mich immer dieselbe! Dieses Gemeinschaftsgefühl, wenn man seine Mannschaft anfeuert, mitfiebert, den Ball mit den Augen und dem Herzen mitverfolgt... Alle kicken für den Sieg und den Pokal! Was für manchen aussieht wie ein wild gewordener Haufen Männer, die einem Ball hinterherlaufen, ist für Fans die Liebe zur Strategie. Nicht jeder versteht den Sportsgeist, der hinter dieser Mannschaftssportart steht. Hooligans und andere Krawallmacher sind die Gegner der Philosophie des Fußballs. Gewalt liegt jedem echten Fußballfan fern. Ich freue mich schon auf die nächste Weltmeisterschaft! Sie führt Länder und Kulturen zusammen. Fußball bedeutet für mich: Freundschaft und Völkerverständigung! Und mit dieser Einstellung kicke ich selber leidenschaftlich gern.

Die gelebte Fußballkultur in Deutschland

Deutschland ist ein echtes Fußball-Land. Dem deutschen Fußball Bund, einem Zusammenschluss der Regional- und Landesverbände, gehören über 25000 Vereine an und mit fast 7 Millionen Mitgliedern ist der DFB einer der weltweit größten Verbände. Rund 165000 Mannschaften sind für den Spielbetrieb gemeldet und spielen in unterschiedlichen Leistungsklassen in einer Saison die jeweiligen Meister und Aufsteiger in die nächst höhere Spielklasse, sowie auch die Absteiger, aus. Von der Regionalliga abwärts handelt es sich ausschließlich um Amateurfußballer. Erst in der 3. Liga, der 2. Bundesliga und der 1. Bundesliga spielen Fußballprofis.

Bundesliga bis 3. Liga sind Profiligen

Von der Bundesliga bis zur 3. Liga spielen ausschließlich Lizenzspieler mit einem ausgestatteten Profivertrag. Der Amateurstatus beginnt somit erst in der Regionalliga. Der Amateurfußball ist in Deutschland sehr weit gegliedert und die einzelnen Spielklassen für die Vereine variieren von Landesverband zu Landesverband. Durch zahlreiche Reformen kommt es immer wieder einmal vor, dass einige Spielklassen wegfallen, Andere dafür neu erschaffen werden. Im Normalfall ist hier aber die Regionalliga die höchste Spielklasse im Amateurfußball. Darunter angesiedelt sind die verschiedenen Oberligen, welche sich in den Verbänden der Bundesländer ansiedeln. So kann es durchaus für ein Bundesland mehrere Oberligen geben, je nachdem, wie viele Mannschaften in diesen Bereichen gemeldet sind. Die jeweiligen Meister der abgelaufenen Saison haben die Möglichkeit, in die dazugehörige Regionalliga aufzusteigen. Direkt unter den Oberligen rangieren in der Regel die Landesligen. Hier beginnt bereits eine regionale Zuordnung, um den Mannschaften und Vereinen auf der einen Seite lange Anfahrtswege zu den Spielen zu ersparen und auf der anderen Seite für sportlich attraktive Derbys unter den einzelnen Ortschaften zu sorgen. In den darunter liegenden Spielklassen kümmern sich dann die jeweiligen Bezirke um den Spielbetrieb. So gibt es in einigen Verbänden Bezirksligen, Bezirksklassen, Kreisligen und Kreisklassen, welche in mehrere "Unterklassen" aufgegliedert werden.

Der lange Weg von der Kreisklasse bis in die Regionalliga

Wenn ein Verein mit dem Spielbetrieb beginnt, dann fängt er im Normalfall in der untersten Liga an. Um eine höhere Spielklasse erreichen zu können, muss ein Team Meister der Spielklasse werden. In einigen Fällen reicht auch ein 2. oder 3. Platz für den Aufstieg. Dieses ist immer auch davon abhängig, wie viele Mannschaften der Region aus der nächst höheren Spielklasse nach Ablauf einer Saison absteigen. Im günstigsten Fall kann es also fast 10 Jahre dauern, bis eine Mannschaft von der Kreisklasse bis in die Regionalliga aufgestiegen ist. Dieses setzt aber voraus, dass der Verein in jedem Spieljahr besonders erfolgreich ist. Da der Spielbetrieb für die Amateure schon viele Jahrzehnte andauert, haben sich etliche Clubs in recht hohen Spielklassen etabliert und verfügen über eine große Tradition. Die Anhänger eines Vereins begleiten die Spiele dann auch meistens ihr Leben lang und wechseln zwischendurch eher selten zu einem anderen Club. Für den Erfolg eines Vereins sind dabei in erster Linie die einzelnen Mannschaften zuständig. Doch jeder Verein kann nur so gut und erfolgreich funktionieren, wie auch sein Jugendbereich aufgeteilt ist.

Der Juniorenbereich ist ausschlaggebend für den Erfolg

Gerade die Amateurvereine sind auf eine gute Jugendarbeit angewiesen. Die Clubs sind finanziell nicht gut aufgestellt und die Vereinsarbeit wird von ehrenamtlichen Personen geleistet. Einzig Mitgliedsbeiträge stehen für die Aus- und Weiterbildung der Spieler bereit. Auch in den unteren Spielklassen sind die Vereine auf Sponsoren angewiesen. Die Gelder fließen dann vorrangig in den Jugendbereich. Anders, als bei den Herren oder Damen gibt es hier Spielklassen, wie die Bundesliga, welche zwar die Höchste ist, aber trotzdem alle Spieler einen Amateurstatus haben. Regionalligen, Landesligen, Bezirks- und Kreisligen, sowie Kreisklassen zeigen auch im Jugendbereich die einzelnen Leistungsklassen deutlich auf. Auch hier gilt, wer sich über Jahre einer guten Jugendarbeit bedient hat, spielt vorrangig in den höheren Spielklassen. Erst nach Beendigung der A-Junioren dürfen Jugendliche in den Herren- oder Damenbereich wechseln. Bis dahin beginnen sie bei den G-Junioren und in zwei Jahresschritten wechseln die Jugendlichen dann in den nächst höheren Altersbereich. Dieses sind die F-, E-, D-, C-, B- und A-Junioren. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die vielen Millionen Kinder auf der einen Seite soziale Kontakte erhalten und sich auf der anderen Seite sportlich betätigen. Als Mannschaftssportart ist der Fußball der populärste Sport und immer wieder wachsen aus den verschiedenen Vereinen herausragende Talente nach, welche es dann in den bezahlten Fußball schaffen. Ganz aktuell denke man da nur an die aktuellen Nationalspieler, welche in den verschiedenen Amateurclubs in Deutschland ausgebildet wurden.

Ohne guten Amateurfußball gäbe es keine Profiligen

Egal, wohin man schaut, jede große Fußballnation verfügt über ein gutes, ausgeprägtes System an Amateurvereinen und Spielklassen, welche sich in erster Linie darum kümmern, die vielen Jugendlichen an diesen Sport heranzuführen und sie gut trainieren, damit sie später einmal höheren Aufgaben gewachsen sind. Der Amateurfußball bildet die Grundlage für eine erfolgreiche erste Liga in einem Land und natürlich auch für den Erfolg der jeweiligen Nationalmannschaft auf Internationaler Ebene. Gerade Deutschland ist in diesem Bereich hervorragend aufgestellt und wird immer eine führende Rolle im Fußball einnehmen können.

 


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